Immer wieder sonntags
Ein beliebiger Sonntag im Jahr 2015. 10:45 Uhr.
Ich schlug mit schlimmen Kopfschmerzen die Augen auf und sah mich um.
Meine Katze lag bei mir im Bett. Ich nahm sie zu mir und versuchte
langsam wachzuwerden.
Nach ein paar Minuten stand sie auf und lief in die Küche.
Ich folgte ihr und merkte wie mir schlecht wurde, als ich die letzte Dose von dem einzigen Futter, das sie fraß, in ihren Napf füllte.
Ich musste würgen und suchte nach Resten in den Flaschen von gestern.
Da alle leer waren, ging ich an den Kühlschrank und öffnete das einzige Bier,
das noch da war.
Ich hielt mir die Nase zu und trank hastig ein paar Schlucke.
Zitternd blieb ich in der Küche in der Nähe des Waschbeckens stehen und
beschäftigte mich mit meiner Katze, die mir nicht von der Seite wich.
Ein paar Minuten später leerte ich die Bierflasche in einem Zug und nahm meinen Autoschlüssel.
Neben meinem Supermarkt gab es eine Tankstelle.
Da mein Tank noch etwa zu einem Drittel gefüllt war, parkte ich direkt vor dem Shop.
Ich suchte zuerst nach meiner bestimmten Sorte Katzenfutter und hoffte,
dass meine Katze auch das von der Tankstelle fressen würde.
Anschließend ging ich wie immer zu dem Wein- und Spirituosen-Regal.
Heute war die dritte Flasche Sekt günstiger wenn man zwei kaufte.
Ich bezahlte mit meiner Kreditkarte, da mein Dispo diesen Monat nichts mehr zuließ und freute mich auf dem Heimweg über den Rabatt, den ich bekommen hatte.
Lola fraß das Futter.
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