Gestillt.

Es war Januar 2017. 

Wir waren mit Bekannten verabredet und ich packte völlig übermüdet 
die Tasche für meine sieben Wochen alte Tochter.

Da meine Milch nicht immer ausreichte, nahm ich außerdem  alles für ein Reservefläschchen mit.

Dort angekommen setzte ich mich mit meinem Baby im Arm auf 
die Couch und begann zu stillen. 

Meine Tochter schlief ausnahmsweise direkt ein und ich legte sie in eine Wiege. 

Vor dem Essen gab es zum Anstoßen auf die Geburt akoholische Getränke. 

Ich sah zu der Wickeltasche mit den 2 Portionen Milchpulver und fragte 
nach meinem ersten Glas Sekt. 

Die Müdigkeit verflog und ich nahm wieder laut an den Gesprächen teil. 

Meine Tochter meldete sich während des Essens. 

Als ich das Milchfläschchen schüttelte googelte ich, wie lange diese 
100 ml Alkohol brauchen bis sie vom Körper abgebaut wurden.

Zur Sicherheit rechnete ich mehr Zeit drauf und notierte im Handy, wann

sie wieder an die Brust durfte.


In dieser Nacht pumpte ich mehr Milch wie üblich ab. 

Ich war erstaunt über die Menge, während ich sie langsam in den 
Ausguss kippte und machte meiner Tochter ein weiteres Fläschchen.


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